pRockfest II

Bünde / Spenge Irrlicht 9.-10. 11. 2007

 

Das pRockfest Bünde hat mit 2 ernsthaften Handicaps zu kämpfen – erstens ist Ostwestfalen nicht gerade eine Hochburg der Prog und der Termin im späten Herbst alles andere als verlockend. Denn zu diesem Zeitpunkt hat der geneigte Progfan eigentlich schon vieles gesehen was ihm wert und wichtig war, man ist auf dem Bergkeller Festival gewesen, welches im direkten Vergleich noch ganze Heerscharen von Fans angelockt hatte, man hat auf der Loreley einmalige Erlebnisse genossen, ist bis nach Holland gereist um dem Symforce Festival beizuwohnen, hat ein ganzes Wochenende mit Riverside verlebt, von diversen kleineren Events ganz zu schweigen. Das für CD’s und Konzerte zur Verfügung stehende Jahreskontingent ist längst überzogen die Wolken hängen tief, die Spritpreise stehen hoch und es braucht schon viel Enthusiasmus um da noch ins fast 400 km entfernte Bünde aufzubrechen. Dabei hatte mein Namensvetter Udo Grasekamp mit seinem Team, sprich seiner kompletten Familie, doch alles aufs Beste vorbereitet, hatte preiswerte Übernachtungen organisiert, hatte einen kostenlosen „Shuttle“ Bus zwischen Unterkunft und Location breitgestellt, ein ansprechendes Aufgebot an Bands am Start, vorzügliche Bewirtung, bezahlbare Getränke, er hatte eigentlich an alles gedacht, nur daran nicht, dass von Euch da draußen nur so beschämend wenige all diese Angebote wahrnehmen würden. Aufgrund des erschreckend geringen Vorverkaufes war das Event noch schnell in einen kleineren Club etwas außerhalb von Bünde verlegt worden, sicherlich auch noch mit größerem zusätzlichen logistischen Aufwand. Das „Irrlicht“, mit seiner unter einem gigantischen Rundbogen liegenden Bühne, war auch wirklich eine bestens geeignete Spielstätte, nicht zu groß, dass sich die wenigen Besucher verloren vorgekommen wären, wie voriges Jahr in der Stadthalle, aber auch nicht zu eng, so dass gewiss noch mehr Leute hätten kommen können – aber was soll ich sagen, an die Abendkasse „verirrte“ sich lediglich 1 – in Worten „ein“ – zahlender Gast ! Leute aus Bünde und Umgebung, die Ihr das lest – Schande über Euch – Ihr hättet das pRockfest retten können ... wenigstens Euere Ehre und den Fortbestand als Austragungsort.

 

 

Die etwas weiter Angereisten bezogen unterdessen im „Kurhaus Ernstmeier“ Quartier und da wir mitten aus tiefster Winterlandschaft kamen, hatten wir länger eingeplant als benötigt und waren folglich mal wieder die Ersten angereisten Gäste. Was macht man mit zu früh Angekommenen – man versucht sie erst mal wieder auszuquartieren – denn die Band Cast aus Mexico habe mit zuviel Gefolge mehr Zimmer belegt als eingeplant, so müsse man umdisponieren. Es sei nur schräg gegenüber der Helenenhof – na  danke, dort waren wir voriges Jahr ahnungslos abgestiegen und wissen seither an welcher Wasserleitung dieses Etablissement hängt, nämlich an der „hauseigenen“ Schwefelquelle, welche dem Kurort Randringhausen seinen ganz besonderen Duft verleiht. Wir protestierten daher vehement gegen eine Umlagerung, qualifizierten uns somit als pRockfest Stammpublikum, was uns ein Bier auf Kosten des Hauses einbrachte – na bitte, geht doch.

Pünktlich 14.30 stand dann auch der Shuttle Bus bereit und obwohl wir an keine großen Menschenmengen gewöhnt sind, stiegen selbst für unsere Verhältnisse nicht mehr viele Besucher zu. Im Irrlicht angekommen gab es noch etwas Zeit für Gespräch mit den wenigen Bekannten unter den Wenigen – eigentlich sind es immer die Gleichen - und dann legten auch schon Glass aus den „United States“ los. Ihre Musik ist in die Sparte Emerson Lake & Palmer oder Soft Machine einzuordnender  Instrumental – „Pomp“ mit der Besonderheit „dreihändig“ gespielter Keyboards. Konkret – einem der beiden Keyboarder fehlt ein Arm, er ist daher nur für Akkorde zuständig – bringt aber der Band immerhin einen Achtungserfolg ein – Hut ab !

 

 

Wir bleiben auf dem amerikanischen Kontinent und sehen als Nächstes die mexikanische Band Cast – ich sage bewusst „sehen“, denn Cast darf man nicht nur hören – an ihre unzähligen CD’s – über 20 an der Zahl - finde ich mich nur schwer heran und ich muss gestehen, es bleibt beim einfachen „nur hören“ selten viel hängen – Musik die anscheinend im D-Zug Tempo vorüber rasselt - aber Cast live zu sehen ist schon ein Erlebnis ! Vor Allem einem „High Speed Drummer“ wie Antonio Bringas bei der Arbeit zuzusehen oder - was man auf CD nur erahnen kann - zu erleben wie Alfonso Vidales seine Keyboardgebirge umgräbt, auch die stimmgewaltige Sängerin Lupita Acuna ist eine gewaltige Ober ... äh .. Augenweide.

 

 

Als nächstes beehrten uns die jungen Wilden aus der weiten Wald – und Seen Landschaft Finnlands.  Overhead ist hierzulande wahrlich noch kein rechter Begriff, doch wer diesen Auftritt gesehen hat, dem werden sie wohl für immer im Gedächtnis bleiben. Schon der OpenerMetaepitome“ - was sich eher anhört wie eine schlimme Hautkrankheit - ist ein 20 min. Monster und Hauptwerk des gleichnamigen Debütalbums. Sänger Alex Keskitalo, ein niedlicher kleiner Hobbit, dem man rein vom Äußeren weder so eine exaltierte Performance, noch solch eine Stimme zugetraut hätte, scheint direkt einem J. R. Tolkien Roman entsprungen zu sein. Musikalisch verarbeitet man teils gegensätzliche Einflüsse, über klassischen Prog, Folk, Jethro Tull Elemente, Grunge oder Zappa, wobei insbesondere „Point of View“ und „Dawn“ zu gefallen wissen. Als Zugabe überraschte man uns mit einer ekstatisch und voll aus dem Häuschen dargebotenen Version des King Crimson Schockers „21st Century Schizoid Man“. 

 

 

Sylvan braucht man wirklich niemandem mehr vorzustellen und wer sich unter Sylvan nichts vorstellen kann, der kann einem wirklich leid tun. Denn von allen deutschen Bands hat sich Sylvan zum landesweiten Top Act gemausert und war in diesem Jahr präsent wie nie zuvor. Allein im letzten halben Jahr habe ich mich vier mal von ihnen verzaubern lassen und daher auch schon genug berichtet, so dass ich mich nur auf die aktuelle Veränderung konzentriere. Es gibt mit Jan Petersen einen neuen „festen“ Gitarristen und obwohl Guido mehr als nur ein Ersatz war, ist Jan einfach von der Spieltechnik her umwerfend. Ich bin selbst kein Musiker und kann es daher auch absolut nicht begreifen, wie jemand, der neu zur Band gekommen ist, schon alle Solis mit einer so souveränen Sicherheit und in allen Nuancen stimmig, innerhalb kürzester Zeit lernen und reproduzieren kann, als sei er von Anfang an dabei gewesen. Dabei erfordern die Gitarrenläufe in Songs wie „The Colours Changed“, „This World is not for me“, oder „Given Used Forgotten“ nicht nur absolutes Können, sondern auch das richtige Feeling – Jan besitzt dies – ganz Exzellent !! Dieser Mann ist ein absoluter Gewinn für Euch – haltet ihn fest !! Dieser Auftritt ließ bei mir keine Wünsche offen – allenfalls „Artificial Paradise“ - doch dafür wurden wir mit der fast kompletten „Posthumous Silence“ belohnt, auf deren DVD Veröffentlichung ich schon jetzt mit Sehnsucht warte. Danke für diesen Abend.

 

 

Da der Shuttle Bus in dieser Nacht doch mehrmals fahren musste und wir geduldig auf den Letzten warteten, nutzten wir die verbleibende Zeit noch für intensive „Fachgespräche“ mit unserem Kollegen Stephan Schelle vom „MusikZirkus Magazin“, der eine sehr aktuelle und äußerst informative Seite betreibt, deren Adresse www.musikzirkus-magazin.de ich Euch an dieser Stelle gerne verraten möchte.

 

 

Auch am Tag 2 traf man auf die gleichen bekannten Gesichter und da eine Band mehr am Start war, ging es bereits kurz nach 15 Uhr los mit Univerve aus Bielefeld. Die Band bot einen illustren Stilmix durch sämtliche Richtungen und machte, obwohl noch nicht lange im Geschäft, einen bereits sehr selbstsicheren Eindruck, so wusste Sängerin Nora schon ganz genau, dass man bei einem demnächst anstehenden Talente Wettbewerb ohnehin den ersten Preis abräumen würde – das will ich so gerne glauben, zumal ich weiß, dass der zweite Teilnehmer wahrscheinlich Heino sein wird. Positiv in Erinnerung ist mir allerdings der längere Titel „Nu Town“ geblieben – ziemlich heftig abrockend, mit vertrackter Polyrhythmik und gerade als man gedanklich Parallelen zu Santana ziehen will, da flechten sie doch wirklich ganz gekonnt eine bekannte Santana Passage ein. Ich mag solche Deja Vu’s, daher aus diesem Grund ein Pluspunkt von mir.

 

 

Vertigo oder In Vertigo, das ist hier die Frage und um nicht mit einem Hitchcock Streifen verwechselt zu werden benannte man sich kurzerhand um. Ob man jemals die Bekanntheit Hitchcocks erreichen wird, dass es zu Verwechslungen kommen könnte, wage ich zu bezweifeln, ungefähr als würde ich meinen Namen ändern wollen, um nicht mit den Kollegen Lindenberg oder Jürgens in Konflikt zu geraten. Wie dem auch sei, In Vertigo boten mehr positive Überraschungen als ihre Vorgänger und die Longtracks „Memories of a Mayfly“ und „Special“ waren die besten unbekannten Stücke, die uns auf diesem Festival aufhorchen ließen. Sänger Sebastian Brennert hat eine angenehme, leicht rauchige Stimme, stilistisch lassen sich Einflüsse von neuen Marillion, Porcupine Tree, den Flower Kings aber auch Genesis oder Yes ausmachen, werden aber klanglich ganz anders verarbeitet, so dass der Vorwurf eines Plagiats gar nicht erst aufkommen kann. In dieser Band steckt großes  Potential – weiter so.

 

 

 

Noch mehr habe ich mich schon im Voraus auf Also Eden gefreut, deren Debüt „About Time“ schon seit Monaten in meinem  Player rotiert. Auf unseren ehrwürdigen Seiten wurde die Scheibe zwar schon vorgestellt – Heft 4/2006 – aber bei weitem nicht mit der ihr zustehenden Ehre bedacht, so dass Also Eden leider noch weitgehend unbekannt ist. Die Band hat es besetzungstechnisch nicht einfach und wurde schon von mehreren Wechseln der Rhythmussektion heimgesucht – gerade heute erreicht mich die freudige Nachricht, dass die vakante Position des Drummers wieder - hoffentlich stabil - besetzt wurde. Das alles hört man der Musik von Also Eden allerdings in keinster Weise an, alles wirkt wie aus einem Guß und lebt von der, ohne Übertreibung, fantastischen Stimme von Huw Lloyd-Jones. Dieser singt genau in dem Stil, wie es Alan Reed seit dem Debüt von Abel Ganz nie wieder hinbekommen hat – kräftig und fragil zugleich, mit einem Timbre, was sofort durch Mark und Bein geht – so und nicht anders hat man sich den ultimativen Prog Sänger vorzustellen. In einen aufheulenden Sirenenton mischen sich pulsierende Bässe, zerschnitten von auf- und abschwellenden Keyboardsequenzen, so zieht einen „Between the Lines“ sofort in seinen Bann, ein Spannungsaufbau wie aus dem Lehrbuch, Huw’s Stimme wird mit mystischen Flüster- und Hallefekten hinterlegt, man fühlt sich zwar umgehend mit den Melodien vertraut, jedoch ohne dass Einem gleich das Gefühl beschleicht, dies in der Form schon einmal gehört zu haben. Im wesentlichen werden sehr düstere Themen angesprochen, wie im 12 min. Song „For Bumble“ der Suizid eines nahen Freundes – hier kommen allerdings auch IQ oder Marillion typische Bombastausbrüche zum Vorschein, Gänsehautfeeling pur ist angesagt bei dem, was Ian Hodson und Simon Rogers aus Tasten und Saiten zaubern, und Huw katzengleich wie ein Tiger über die Bühne schleicht und das Publikum mit seiner Gestik hypnotisiert, dieser Mann mit dem kahlrasierten Schädel und der prägnanten Narbe auf der Stirn hat neben seiner unvergleichlichen Stimme einfach das, was vielen anderen fehlt, Ausstrahlung, Charisma ... Wahnsinn ...

 

 

Dass diese Leistungen vom Publikum mit frenetischem Beifall bedacht wurden, ist nahezu selbstverständlich, man klatschte schon rhythmisch und rief nach Zugaben, da war der offizielle Teil noch lange nicht zu Ende, solch eine fantastische Stimmung überträgt sich natürlich auch auf die Band und lässt sie zu Höchstform auflaufen, doch auch nahezu A Capella Songs wie „Together Alone“ oder das eingängige aber keinesfalls banale „Pandora“ wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Auch noch nie gehörtes Material wie „Skimming Stones“ oder „Widows“, vom hoffentlich bald erscheinenden 2. Album sind eher noch stärker angelegt als bisher bekanntes. Ein kleines Manko der CD ist ja leider die soundtechnisch nicht sonderlich ausgereifte Produktion. Doch genau an diesem Punkt klangen Also Eden live dank der hervorragenden Arbeit der Tontechniker Dennis und Michael Grasekamp, sowie Jan Grimme, astrein druckvoll und dennoch sauber bis in alle Nuancen. Dafür gebührt Euch ganz besonderes Lob ! Ohne wirklich ganz von der Bühne zu gehen ließ sich die Band nicht lange bitten und legte sofort, nachdem unsere Freudenschreie verhallt waren mit „Here comes the Flood“ als Zugabe los, gefolgt von der „Closing Section“ von „Musical Box“ – da blieb kein Auge trocken ... was für ein Auftritt !!

Bei Allem was wir dieses Jahr gesehen haben, war dies kurz vor Toresschluß der „Knaller“ des Jahres 2007. Da ich mich emotional erst mal wieder etwas fassen musste und die Eindrücke im nachfolgenden Gespräch mit der Band noch einmal Revue passieren lies, konnte ich dem Konzert von Ricochet aus Hamburg nicht beiwohnen und kann daher auch nicht darüber berichten – man möge mir verzeihen. Pünktlich zu Galahad erschienen wir wieder vor der Bühne. Daß die „Empires never Last“ Tour den Höhepunkt in der langen Geschichte Galahad’s darstellt, wissen alle, die „Resonance – Live in Poland“ kennen oder die Band im letzten Jahr bereits gesehen haben. Stuart Nicholson ist von der Stimme her impulsiver denn je, Roy Keyworth, mimt den „hochstämmigen Kampf-Igel“ und lässt es krachen, Spencer Luckman hat sich von seiner Hirntumor OP offensichtlich gut erholt und tobt von hinten. Dean Baker und Lee Abraham flankieren die Bühne rechts und links und benehmen sich entsprechend ruhiger. Begonnen wurde mit „Sleepers“ gefolgt vom trippigen „Bug Eye“ was ich im Erscheinungsjahr zwar in erster Instanz abgelehnt habe – unterdessen allerdings obergenial finde – man entwickelt sich halt auch weiter. Wenn George Bush spricht hält die Welt den Atem an – oder sich den Bauch vor Lachen - habt ihr schon mal die herrlich „geistlosen“ Zitate in „Sidewinder“ übersetzt. Die stehen ganz im Gegensatz zum sonst todernsten Thema des Songs – der Bedrohung, die von ihm ausgeht – kompositorisch absolut in Szene gesetzt und eines der Highlights der ENL. Überraschungsgast des Set war „die“ noch aus Anfangstagen der Band stammende „Lady Massiah“ – hier in einem deutlich vorteilhafterem Outfit – Danke für das Schmankerl – noch nie live gehört.

 

 

So sehr mich jedoch die Musik von Galahad anspricht, das „Gehopse“ der beiden Hauptakteure Stu und Roy passt irgendwie nicht dazu, schon gleich gar nicht in dem Alter. Da kann es schon mal passieren, dass man am Mikro vorbeis(pr)ingt, wodurch das Volk natürlich nix hört oder man die Saiten schlecht erwischt – na gut, „live is’ live“, bräuchte aber alles nicht sein und hätte man eigentlich auch gar nicht nötig – man käme dennoch super an – weniger in Bewegung ist manchmal mehr. So sehe ich es echt lieber, wenn Stu in „I could be God“ dämonisch wie ein Beschwörer aus einer anderen Welt wirkt und seine Verse rezitiert, flüstert oder schreit. Allein dieser Song ist der Oberhammer des Set. Mit dem stampfenden „Empires Never Last“ und dem nachdenklich stimmenden “This Life could be my Last” gefolgt von der Zugabe “Termination”, wurde ein Festival beschlossen, welchem wir von Herzen gegönnt hätten, dass es besser besucht worden wäre, ansonsten „this really could be the Last“.

 

 

Unser  äußerst agiler und sympathischer Veranstalter Udo Grasekamp war eine Woche vorher mit seiner seiner Band Abarax  am 3. 11. 07 auf dem "Progfarm"-Festival in De Harmsdobbe, Bakkeveen in Holland aufgetreten, zusammen mit Also Eden und Cast, organisiert von den drei Flamborough Head´s, Margret Boomsma, Koen Roozen, dem langen Drummer (ihrem Mann) und dem Keyboarder Edo Spanninga. Diese waren auch als Zuhörer zu Gast im Irrlicht. Um sich voll auf den Ablauf des Festivals, die Technik und Logistik konzentrieren zu können, sind Udo & die Abaraxe nicht selbst live aufgetreten.

 

Am 8. März 2008 werden dann die restlichen Bands der abgesagten Clubbühne noch an einem

noch nicht genau feststehenden Ort in Bünde auftreten, die erworbenen Tickets behalten dafür ihre Gültigkeit.

 

Schade, dass zu solch anspruchsvollen Musik-Events nur 180 handverlesene Fans erscheinen,

während die unzähligen Volxmusik-Musikantenstadel in den hunderten Stadthallen der Republik aber regelmäßig komplett ausverkauft sind. Das sollte uns peinlichst zu denken geben.

 

Udo Grasekamp, wir danken Dir von ganzem Herzen für dieses wunderbar organisierte pRockfest, wünschen Dir und Deiner Crew viel Kraft, ein gutes Händchen bei der Auswahl der nächsten Bands, viele zahlende Gäste und ein ausreichendes Finanzpolster.

 

 

Udo Eckardt / Klaus Teuchert